Doch nicht dem Auge!

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Doch nicht dem Auge!

Sehen – so weit das Auge reicht...
Was aber sieht das Auge?
Ausschnitte sich stetig wandelnder Endlichkeit
Doch da, wo der Wind sich dreht
Unmerklich ist, – unfaßbar
Da, wo es vorbei an der Venus geht
Immer weiter und weiter, ohne Halt
Da, wo Gedanken sind, sich vertiefen
In höchste Ideen, oder tiefster Dummheit
Da, wo Feuer beginnt, und aus Angst
Niemals begriffen wird
Da, wo hinter verschlossenen Augen
Die nächtlichen Paraden sich zeigen, die Träume
Da zeigt sich wohl auch:
Die unbegreifliche Unendlichkeit


Text: Freiherr Ferdinand von der Ferne

 

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